Seit dem 1. April 2024 ist Cannabis in Deutschland nicht mehr Teil des Betäubungsmittelgesetzes – das war ein großer Schritt. Doch was bedeutet das konkret im Alltag? Für Konsumierende, für Patientinnen und Patienten, für die Versorgung?
Das will die KonCanG-Studie herausfinden.
Das Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences hat gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Freiburg eine große Online-Befragung gestartet. Ziel: Die echten Auswirkungen des Cannabisgesetzes (CanG) erfassen – nicht aus Ministerien, sondern aus dem Leben.
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Wer kann teilnehmen? Alle Menschen ab 14 Jahren, die seit dem 1. April 2024 THC-haltiges Cannabis konsumiert haben – ganz egal ob aus medizinischen oder nicht-medizinischen Gründen.
Die Teilnahme ist anonym, dauert rund 10 Minuten – und kann wirklich einen Unterschied machen. Die Ergebnisse fließen unter anderem in die #CaNoKo25 ein – die zentrale Fachkonferenz zur Cannabisnormalisierung.
Viele setzen auf medizinisches Cannabis, weil es ihnen hilft – gegen Schmerzen, gegen Schlafprobleme, gegen psychische Belastungen. Aber der Zugang ist oft mühsam. Die Auswahl begrenzt. Die Preise schwanken. Und viele Fragen bleiben ungeklärt.
Deshalb ist es wichtig, dass auch Patient:innen ihre Stimme abgeben.
Wenn wir wollen, dass die Politik versteht, was wirklich gebraucht wird – dann müssen wir unsere Erfahrungen teilen. Die KonCanG-Studie bietet genau dafür die Plattform.
Wir glauben an klare Prozesse, echte Beteiligung und den Blick nach draußen. Deshalb teilen wir diese Umfrage nicht aus Pflichtgefühl – sondern weil wir wissen: Wer gehört werden will, muss auch zuhören.
Wenn Du also Erfahrungen gemacht hast – mit medizinischem Cannabis, mit dem neuen Gesetz, mit der Versorgung oder mit Behörden: Teil sie. Deine Perspektive zählt.
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